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Undersea Explorer - Osprey Tour - Oktober 1999

Autor:

Niels Feldmann

Reiseziel:

Port Douglas

Reisezeit:

30.10. - 05.11.1999

Reise-
veranstalter:

Australia Plus Reisen München

Preis:

1970,- DM Boot 2100,- DM Flug

Fluglinie:

Qantas

Hotel:

Vor der Tauchfahrt hatte ich eine Übernachtung im Radisson Reef Resort, einem sehr luxuriösen Hotel mit 3 Restaurants und großem Sportangebot, das ich aber nicht genutzt habe. Mit ca. 180,- DM pro Nacht (bei Buchung in Deutschland ca. 130,- DM) ohne Frühstück ist das Radisson aber auch eine sehr teure Bleibe.

 

Nach meiner Tauchtour habe ich noch ein paar Tage in Port Douglas verbracht und dort in der kleinen Apartmentanlage "Le Cher du Monde", Macrossan Street 34, gewohnt. Die Übernachtung kostet 100 AUD, also ca. 122,- DM. Dafür hat man eine "Unit" mit Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad mit Whirlpool, Klimaanlage, Deckenventilatoren, Telefon, Waschküche im Keller, Pool im Garten und das ganze Haus ist gerade mal 1-2 Jahre alt. Die Zimmer sind luxuriöser als im Radisson und die Anlage ist auf der (ziemlich ruhigen) Hauptstraße mitten im Ort. Von hier aus ist nichts weiter als 3-5 Minuten zu Fuß entfernt. Mein Tip für ein paar Tage Entspannung nach der Tauchfahrt!

 

Tauchbasis:

Tauchbasis und Hotel war für die Woche das Safari- und Forschungsschiff Undersea Explorer. Dieses Schiff bietet Meeresbiologen die Möglichkeit ihre Forschungen in der Praxis durchzuführen; auf der anderen Seite können interessierte Taucher eine hoch interessante und sehr lehrreiche Safari erleben. Auf diese Art und Weise werden die Forschung und die dafür nötigen Materialien finanziert. Wer möchte, kann den Biologen gelegentlich auch etwas zur Hand gehen. Wer das nicht möchte, kann die Tour aber auch als reine Safari verstehen.

Jeden Abend wird ein "Talk"  veranstaltet, dessen Inhalt sich nach den an Bord befindlichen Wissenschaftler und den am Tag erlebten Dingen richtet. In unserer Woche war das Forschungsthema der "Nautilus" gewesen. So wurden auf unserer Fahrt z. B. Nautilusse mit Fallen in 200 m Tiefe gefangen, anschließend vermessen und katalogisiert, um schließlich wieder ins Meer entlassen zu werden. Diskussionsthemen (Talks) an Bord waren in der Woche: "Korallen", "Haie", "Nautilusse", "Wirbellose" und "Mink Wale". Somit wurden uns außer unserem Thema "Nautilusse" auch noch Einblick in andere Forschungsaktivitäten auf der Undersea Explorer gegeben.

Das Boot ist sauber, das Essen ist gut, die Kajüten haben Klimaanlage, die Crew ist phantastisch und dem Taucher wird so ziemlich alles geboten, was das Herz begehrt. Für ganz Wissensdurstige stehen im "Bio Room" eine kleine Bibliothek, Videorecorder, TV, Diaprojektor und Mikroskop bereit. 

Details über das Boot könnt Ihr auf der Homepage der Undersea Explorer (http://www.undersea.com.au) erfahren oder auf der BOOT in Düsseldorf am Australienstand (nach John Rumney fragen, er ist der Manager des Schiffs). 

WICHTIG: Wer diese Reise richtig auskosten möchte, sollte schon recht ordentlich Englisch sprechen.

 

Umgebung:

Die Route der Safari führte uns von Port Douglas nördlich entlang der Ribbon Reefs und anschließend für zwei Tage an das Osprey Reef, das ca. 350 km vom Hafen entfernt im Pazifik liegt. Dort herrschen Sichtweiten von ca. 50 m, eine Wassertemperatur von ca. 27° C (in 40 Meter waren es immer noch 26° C) und auch die Lufttemperatur ist mit etwa 30° C sehr angenehm. Schon bei unserem ersten Tauchgang haben wir jede Menge Weißspitzenriffhaie gesehen, einige graue Riffhaie, Schildkröten, Sepia, Fischschwärme von unglaublicher Größe und schließlich unsere gefangenen Nautilusse. Eine Woche später haben unsere Nachfolger eine Schule Hammerhaie gesichtet und Ende November, so habe ich erfahren, konnte mit 5 Walhaie geschnorchelt werden. 

Vorsicht allerdings vor der Sonne in dieser Region ! Auf dem 14-15° südlicher Breite ist die Sonne dementsprechend stark!

 

Fazit:

Eine phantastische Reise, die ich unbedingt noch einmal wiederholen muß. Für jeden, der an Bord auf goldene Wasserhähne und Wurzelholztafelung verzichten kann, ist das wohl der beste Tauchtrip in Australien.

 

Niels Feldmann


Copyright © Tauchsport Center Arheilgen, letzte Aktualisierung:  Samstag, Mai 31, 2008

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